Weihnachten in Berlin

Der Tannenbaum als Weihnachtsbrauch

Weihnachtsbaumschmuck iStock

Weihnachten ist ein besonderes Fest. Der Glanz der Lichter, wunderschön geschmückte Weihnachtsbäume, der Duft von Plätzchen und Glühwein sorgen für eine ganz eigene Stimmung, die nicht nur Kinder in ihren Bann zieht.

 

Baumschmuck, eine Tradition unbekannten Ursprungs

 

Seit wann es den Weihnachtsbaum gibt, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. In vielen Kulturen finden sich jedoch zahlreiche Bräuche, bei denen Menschen ihr Zuhause mit grünen Pflanzen dekorierten. So bekränzten beispielsweise die Römer zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. In nördlichen Regionen kamen sehr früh Tannenzweige als Schutz gegen böse Geister zum Einsatz. Im Mittelalter gab es an vielen Orten den Brauch, bei besonderen öffentlichen Ereignissen ganze Bäume aufzustellen. Die Sitte des Maibaumstellens sowie der Richtbaum haben sich bis ins 21. Jahrhundert erhalten. Nach unbelegten Angaben behängten die Freiburger Bäcker einen Tannenbaum anno 1419 erstmals mit Früchten, Naschwerk und Nüssen. Gesichert ist, dass 1521 in Schlettstadt (Sélestat im Elsass/Frankreich) ein Weihnachtsbaum stand und im 16. Jahrhundert Tannenbäume in Riga und Reval geschmückt wurden. Dorothea Sibylle von Schlesien verschönerte erstmals einen Weihnachtsbaum mit Kerzen, gläserner Christbaumschmuck verbreitete sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

Die Legende über die Entstehung der Christbaumkugel

 

Der Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode gekommene gläserne Christbaumschmuck stammte anfangs hauptsächlich aus Thüringen. Dort wurde er überwiegend in Heimarbeit gefertigt. Einer Legende nach kam ein Glasbläser aus dem dortigen Lauschar auf die Idee, aus Glas farbige Kugeln herzustellen. Er war so arm, dass er sich die üblichen Äpfel und Walnüsse als Baumschmuck nicht leisten konnte. Nachweisen lässt sich die Geschichte nicht. Es liegt jedoch ein Beleg von 1848 über einen Auftrag für die Herstellung von sechs Dutzend Weihnachtskugeln in unterschiedlichen Größen vor (die Jahresangabe differieren je nach Quelle etwas).

 

Rödentaler Glasschmuck - Tradition seit 1907

 

Die kommerzielle Verbreitung des Christbaumschmucks begann in den USA, F.W. Woolworth zählte dabei zu den führenden Firmen. Der geniale Unternehmer orderte den Zierrat in Deutschland. Bereits 1890 erzielte er ein Verkaufsvolumen von rund 25 Millionen Dollar. Bei Rödentaler können Sie seit 1907 * Weihnachtskugeln kaufen. Das Traditionsunternehmen fertigt sowohl maschinelle als auch mundgeblasene Weihnachtskugeln an. Den wunderschönen Baumschmuck gibt es entweder unifarben, dekoriert oder handbemalt. Neben dem klassischen Dekor entstand mit der Serie Rödentaler Living Glass eine verjüngte Linie in modernem Design.

 

Kunst und Brauchtum in perfekter Kombination

Rödentaler Weihnachtskugeln verbinden traditionelle Handwerkskunst mit wunderschönen Motiven für jeden Geschmack. Ob einfarbig, mit schlichtem oder aufwendigem Design, Kugeln zählen zu den Elementen, die auf keinem Weihnachtsbaum fehlen dürfen. Die handdekorierten Christbaumkugeln der Serie Rödentaler Living Glass gibt es in unterschiedlichen Farben. Einfarbige Weihnachtskugeln lassen den Baum in besonderem Glanz funkeln und eignen sich hervorragend zur Kombination mit ausgewählten, kunstvollen Stücken. Traumhaft sind die Kugeln mit umlaufendem Dekor oder mit Einzelmotiven. Zudem besteht bei Rödentaler die Möglichkeit, eine eigene Farbenwelt als individueller Baumschmuck zu kreieren. Um etwas ganz Besonderes handelt es sich bei den Weihnachtskugeln in Echtgold. Die unverwechselbare Pracht des Goldes lässt jeden Weihnachtsbaum erstrahlen. Egal, ob Sie bei Rödentaler Einzelstücke oder Sets der prachtvollen Weihnachtskugeln kaufen, mit den Produkten des Traditionsunternehmens verwandelt sich jeder Weihnachtsbaum, jeder Weihnachtsstrauß oder auch ein einzeln gestellter Ast in ein exklusives Schmuckstück.