Weihnachten in Berlin

Gottesdienst in der Gethsemanekirche

Die Namensgebung „Gethsemanekirche“, geht auf Kaiser Wilhelm II. zurück. Der Name steht für den Garten Gethsemane am Ölberg in Jerusalem. Nach dem Abendmahl ging Christus, der sein nahes Ende voraussah, zum Garten Gethsemane, um zu beten.

Begleitet wurde er von Petrus, Johannes und Jakobus d. Ä. Während Christus im Gebet mit seiner Todesnot rang, übermannte die ihn begleitenden Jünger immer wieder der Schlaf. Jesus Wort »Wachet und betet« (Matth. 26, 41) bekam 1989 in den Fürbittandachten und Mahnwachen eine neue Aktualität. Sie waren Bestandteil des Kirchensiegels der Gethsemanekirchen­gemeinde, erlebten im Golfkrieg neue Aktualität und sind heute, angesichts der immer noch wütenden Kriege auf der Erde, wichtig.

Die Gethsemanekirche, eine neugotische Backstein-Hallenkirche, überrascht im Innern durch einen lichten Zentralraum. Zu diesem Raumeindruck tragen die unterwölbten Emporen, die freistehenden Bündelpfeiler bei, die ein weitgespanntes Kreuzrippengewölbe tragen. Eine wunderbare Akkustik für hochkarätige Konzerte und besinnliche Gottesdienste.

Als eine der bekanntesten Kirchen in Pankow liegt die Gethsemanekirche zwischen Schönhauser Allee und Helmholtzkiez im Ortsteil Prenzlauer Berg. Die zahlreichen Gemeindemitglieder werden auch in diesem Jahr wieder zu den wunderbaren Konzerten und Weihnachtsgottesdiensten strömen.

Weitere Informationen

Adresse

  • Stargarder Straße 77
  • 10437 Berlin

Gottesdienste

24.12.2017

  • 15 Uhr: Krippenspiel
  • 17 Uhr: Christvesper
  • 22 Uhr: Christmette